Studiengänge: Psychologie

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Kurzbeschreibung:
Warum sind wir so, wie wir sind und warum sind manche anders? Die Psychologie erforscht das Denken, Handeln, Erleben und Verhalten von Menschen und gehört damit für viele Studieninteressenten zu den spannendsten Studienfächern. Wie funktioniert Farbwahrnehmung im Gehirn? Wie wirkt sich eine Sucht auf den Menschen aus? Wie kann ein Unternehmen die passenden Mitarbeiter finden und ihnen eine gute Umgebung zur Weiterentwicklung bieten? Wer Psychologie studiert, lernt genau solche Dinge.
Psychologie ist jedoch nicht gleich Psychologie. Auch wenn der Studiengang nach erster Recherche z.B. „Bachelor Psychologie“ heißt, kann derselbe Name an einer anderen Hochschule ganz andere Schwerpunkte beinhalten. Viele Hochschulen bieten das Psychologie-Studium mit verschiedenen Schwerpunktfächern, Vertiefungsrichtungen oder Anwendungsgebieten in den höheren Semestern an. Für Studierende bedeuten diese Vertiefungen innerhalb des Psychologiestudiums, dass sie ihrem Studium eine klare Richtung zuweisen und sich für den Arbeitsmarkt besser spezialisieren können.

Voraussetzungen:

  • gute Englisch- und Mathematikkenntnisse,
  • Durchhaltevermögen,
  • ausdauerndes Wesen,
  • Selbstdisziplin

mögliche Berufe:
Personalentwickler / Personalberater / Produktmanager (Bewerberauswahl /Weiterbildung Mitarbeiter, etc.), Rehabilitationspsychologe (Suchtberatung, Wiedereingliederungsberatung, etc.),
Kriminalpolizist (Erstellung Täterprofile, Tatvorgang,
Straßensozialarbeiter / Streetworker,
Professor;

persönliche Erfahrung eines Studenten:
Der wichtigste Tipp: Studiert nicht Psychologie, um etwas über euch selbst zu erfahren. Ihr bekommt Einblicke in Theorien und Forschung und müsst Euch viel mit Statistik herumplagen. Wer auf der Suche nach Selbsterfahrung ist, bekommt sie definitiv nicht durch ein Psychologiestudium.
Im Grunde kann man alle nötigen Fertigkeiten im Laufe des Studiums erwerben. Gute Englischkenntnisse sind von Vorteil, da die Literatur fast ausschließlich englisch ist, aber auch daran gewöhnt man sich. Was man auf jeden Fall braucht, ist die nötige Geduld und Ausdauer. Man muss sich im Studium vieles selbstständig anlesen und sich oft mit Themen beschäftigen, die einen nicht wirklich interessieren.
Im Bachelorstudium dreht sich anfangs alles um die Forschung, also wie Experimente gestaltet sein müssen, wie man Fragebögen entwickelt und wie man die Forschungsergebnisse berichtet. Hier spielen auch statistische Kenntnisse eine wichtige Rolle, die Basics hierfür lernt man innerhalb der ersten drei Semester. Die Studieninhalte sind sehr breit gefächert. Man bespricht viele grundlegende Theorien zu: Wahrnehmung, Gedächtnis, Emotionen und Motivation bis hin zu pädagogischer Psychologie, Ingenieurspsychologie, Organisationspsychologie und klinischer Psychologie.
Im Master kann man dann im begrenzten Maße eigene Schwerpunkte setzen. Der Master enthält auch mehr anwendungsbezogene Inhalte, es werden z.B. aktuelle Forschungsergebnisse thematisiert. Im Allgemeinen ist das Studium aber sehr theorie- und forschungslastig, praktische Seminare gibt es nur sehr begrenzt.

Studiengänge Hamburg:
http://www.psychologie-studieren.de/hamburg/

NC* (Wintersemester 2015):
1,2 – 1,8

* Numerus Clausus ist an den Universitäten und den einzelnen Semestern unterschiedlich

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