Das Leben auf der Reeperbahn

Die Reeperbahn ist bekannt als die sündigste Meile der Welt bzw. zumindest Hamburgs.

Sie hat viele Nachtclubs, Bars und Diskotheken.

Am Abend am Wochenende (manchmal auch in der Woche) ist die Reeperbahn wach, viele Leute kommen zum Trinken und zum Tanzen.

Die Stimmung bei den Besuchern ist meistens gut, doch es  gibt auch immer welche, die Stress machen.

Das sind meistens Leute, die einen übern Durst trinken und aggressiv werden.

Morgens, wenn die Musik leiser wird und die Leute sich langsam auf den Heimweg machen, sieht man sie wie Zombies durch die Straßen taumeln.

Einige von ihnen übergeben sich und einige kommen wahrscheinlich gar nicht erst zu Hause an.

Endet wirklich so ein guter Abend und warum tun sich die Leute das immer wieder an?

Wenn man das alles von außen betrachtet, merkt man wahrscheinlich erst, was da überhaupt vor sich geht.

Gut gelaunte Leute trinken die ganze Nacht zusammen und haben Spaß, doch das ändert sich oft und plötzlich wird aus einem freundlichen Gespräch eine Schlägerei.

Nach dem die Feiernden verschwunden sind, kommt ein Straßenreinigungsfahrzeug und kehrt die Überreste der vergangenen Nacht auf.

Tagsüber verwandelt sich der Kiez in eine kleine Einkaufsstraße.

Man findet kleine Geschäfte, Cafés, Supermärkte und verschiedene Restaurants.

Leute trinken gemütlich Kaffee oder genehmigen sich eine leckere Mahlzeit in einem der Restaurants.

Sie entspannen und quatschen mit Freunden und/oder mit ihrer Familie.

In Laufweite befindet sich der Hafen und der Elbtunnel und man kann sogar von da aus mit der Fähre über die Elbe fahren.

Der Elbstrand ist nicht weit und in 10 Minuten mit der Fähre erreichbar.

Außerdem ist da noch Planten un Blomen, wo man schöne Spaziergänge unternehmen kann.

Wer ein Pflanzenfreund ist, kann hier viele verschiedene wunderschöne Blumen bestaunen.

Auf den Straßen St.Paulis sieht man viele Obdachlose, viele von ihnen sind Alkohol und/oder drogenabhängig.

Sie schlafen oder betteln oft mitten an der Hauptstraße.

Einige von ihnen betteln immer an derselben Stelle, so dass einem ihre Gesichter schon bekannt sind.

Untereinander kommt es oft zum Streit, meist geht es um Alkohol oder Drogen.

Nachts während der Woche, wenn die Nachtclubs zu haben und die Leute schlafen müssen, weil sie den nächsten Tag wieder arbeiten müssen, fängt die Suche der Junkys an.

Sie treffen sich auf dem Hans-Albers-Platz und unterhalten sich lauthals oder streiten sogar, weil sie unbedingt ihre Drogen brauchen.

Meistens geht es um Steine – was , wie ich mir sagen lassen hab,‘  Crack ist.

Leider sitzen sie stundenlang dort und rauchen diesen Mist, der stinkende Geruch ist aus der Ferne noch wahrnehmbar.

Erst wenn man sie wegscheucht, tritt endlich Ruhe ein.

Leider ist es mit den Nachbarn nicht besser. Leute, die dort wohnen, sind meist alkohol- oder drogenabhängig und leben am Existenzminimum.

Auf der Reeperbahn zu wohnen, nagt an den Nerven und ist nicht aushaltbar, weil man keine Ruhe bekommt und umgeben ist von aggressiven, drogenabhängigen Menschen.

R. Rudolf

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